Die Vorteile einer Begrünung, wie Beschattung, Verschlämmungsschutz, Unkrautunterdrückung und Futter für das Bodenleben sollen möglichst lange in der Vegetation der Folgekultur erhalten bleiben.
Dazu ist das organische Material so grob wie möglich und so fein wie nötig zu belassen.
Ein optimales Saatbett ist die erste und wichtigste Voraussetzung für hohe Erträge. Die Folgen eines verzögerten, ungleichmäßigen Feldaufgangs infolge einer unzureichenden Saatbettbereitung können später nur bedingt wieder wettgemacht werden.
Für eine optimale Saatbettbereitung nach Begrünungen wird ganzflächig flach durchgearbeitet und nicht tiefer als auf Saattiefe gelockert.
Das Korn wird auf einen festen, wasserführenden Saathorizont abgelegt und die Wasserversorgung des Keimlings ist gewährleistet. Die Mulchdecke schützt, beschattet und sorgt für ein gutes Mikroklima.
Bei tieferer Bearbeitung muss das tief gelockerte Saatbett anschließend wieder rückverfestigt werden um einen schnellen gleichmäßigen Feldaufgang zu sichern.
Saatbettbereiter
Feingrubber/Leichtgrubber/Flachschneider
Grubber
Scheibenegge
Traktoren- und Gerätegewichte hinterlassen tiefe Fahrspuren. Zum Herausarbeiten dieser Spurwannen ist eine tiefere Bodenbearbeitung notwendig.
Um dennoch einen schnellen, gleichmäßigen Feldaufgang zu sichern, muss das tief gelockerte Saatbett anschließend rückverfestigt werden.
Im Sommer nach frühräumenden Kulturen tut sich bei ausreichender Trockenheit die ganze Bandbreite der Möglichkeiten der Bodenbearbeitung auf.
Die möglichen Ziele geben die Geräte- und Werkzeugwahl sowie deren Einstellung vor:
Walzensysteme zur Restpflanzenzerkleinerung
Scheibenegge
Feingrubber/Leichtgrubber/Flachschneider–flache bis mitteltiefe Bodenbearbeitung
Grubber – flache bis krumentiefe Bodenbearbeitung
Tiefenlockerer- Grundbodenbearbeitung